Heute möchte ich eine kleine Story von mir mit dir teilen. Vielleicht ist es genau das, was du gerade hören musst. In den letzten Wochen durfte ich viel für mich reflektieren. Ich durfte schauen, wo ich mit meinen Angeboten hin möchte und was es dabei noch zu justieren gibt.
Was mir dabei aufgefallen ist:

 

Ich vergleiche mich sehr oft mit anderen. 

 

Insbesondere mit Idealbildern, die ich selbst bestimme.
Vergleichen und nach außen blicken ist generell nichts schlechtes, weil es uns sehr viel Inspiration geben kann. Aber Vergleichen kann gleichzeitig ein unheimlich negatives Gefühl in einem auslösen. 

Ich bin mir sicher, wir alle kennen das negative Gefühl und um es auf den Punkt zu bringen: es fühlt sich häufig einfach nur mies an.
Man fühlt sich nicht genug, nicht richtig und hat das Gefühl nicht die richtigen Schritte zu gehen oder die eigenen Prioritäten falsch zu setzen.

Was für mich in den vergangenen Wochen aber ein großes Learning war: aus diesen Emotionen können wir unglaublich viel lernen indem wir sie filtern, für uns annehmen und anschließend hinterfragen wo sie herkommen. 

Denn wenn du hinterfragt hast woher die Emotionen kommen, hast du auch gelernt, worauf du in Zukunft schauen darfst. 

 

Vielleicht löst es in dir aus, dass du keine festgesetzten Ziele hast, also kannst du dich damit bewusster auseinandersetzen.
Du hast eventuell festgestellt, dass du deine Prioritäten für dich nicht richtig setzt, also darfst du überlegen, welche Prioritäten wie in deinem Leben Platz finden.

Sie sind also immer ein kleines „Alarmsignal“, dass uns zeigt: Es darf was verändert werden und es gibt etwas für dich zu tun um weiter zu wachsen. 

Ich lade dich dazu ein einmal für dich zu schauen, wie sehr du dich vergleichst und herauszufinden in welchen Lebensbereichen das am meisten passiert. 

Und ich bin mir sehr sicher: Du wirst einige hilfreiche Erkenntnisse finden. 

Dafür kannst du gerne Step-by-step vorgehen.

 

1. Filtern

Wenn du bemerkst, dass das Gefühl von vergleichen in der hochkommt ist es ein guter erster Schritt dich damit zu beschäftigen, welche Emotionen es genau in dir auslöst. Vergleichen hat viele Gesichter. Über Wut, bis hin zu Neid oder Traurigkeit und Selbstzweifel kann alles dabei sein. Durch das benennen dieser Emotionen kann es dir wesentlich leichter fallen, den nächsten Schritt zu gehen. 

Journalpromp: Was fühle ich, wenn ich mich vergleiche?

2. Annehmen

Als nächstes darfst du deine Emotionen annehmen. Ich weiß, das klingt leichter als gedacht. Sich selbst zu sagen, dass es in Ordnung ist so negativ zu fühlen, ist eine richtige Herausforderung. Aber es ist tatsächlich in Ordnung diese Emotionen zu haben. Alle haben ihre Daseinsberechtigung und sind davon abgesehen, vollkommen normal. Durch das annehmen deiner Emotionen beginnst du über dich hinauszuwachsen.

Journalpromp: Wofür können mir diese Gefühle dienen?

3. Hinterfragen 

Meistens vergleiche wir, wenn wir uns selbst im Mangel fühlen. Das heißt, du wünschst dir vielleicht etwas oder würdest gerne an einen bestimmten Punkt hinarbeiten, hast es aber bisher noch nicht geschafft. Das passiert häufig, wenn der Ursprung in uns selbst liegt: Entweder wir haben unser Ziel für uns noch nicht klar genug oder wir haben uns selbst zurück gehalten. Beidem darfst du auf den Grund gehen und schauen, wo du hinmöchtest und was du heute dafür tun kannst.

Journalpromp: Was möchte mir das Vergleichen sagen? 

 

Ich hoffe du findest beim beantworten der Fragen wertvolle Erkenntnisse für dich. 

Denk immer daran: Uns allen geht es einmal so und das ist in Ordnung. 

Alles Liebe,

Elena